Kunsttherapie
In der Kunsttherapie geht es oft um Produktion und Rezeption: ein Werk wird produziert (aus Ton, Plastilin, Papier, Farben, Fotografien,
Collagen....), wobei es nicht um Leistung oder Schönheit geht, sondern um einen Ausdruck von Innen nach Außen.
Wenn man möchte, wird am Ende die Wirkung des Werkes auf die Gestalter*innen besprochen. Wie wirkt das Bild auf mich? Gibt es eine Botschaft? Bei belastenden
Bildern wird ein Lösungsbild oder Zielbild erarbeitet.
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Arbeit mit dem inneren Bild
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Intuitives Malen / Ausdruck ohne Worte
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Körperbildarbeit bei Essstörungen und Körperschemastörungen
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Kreative Prozesse als Weg zur Erkenntnis
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Arbeiten mit Formen, Farben, Materialien, Poesie, Ton....
Tanz- und Bewegungstherapie
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ance Movement Therapy (DMT)
– im Deutschen oft einfach Tanztherapie genannt - ist ein körperorientiertes, psychotherapeutisches Verfahren. Dabei wird Tanz und
Bewegung gezielt genutzt, um die körperliche, emotionale, geistige und soziale Integration eines Menschen zu fördern.
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Bewegung als Sprache: DMT basiert auf der Überzeugung, dass Körper und
Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Da Bewegung unsere „erste Sprache“ ist, können Gefühle, die schwer in Worte zu fassen sind, tänzerisch ausgedrückt werden.
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Kein „Tanzen-Können“ nötig: Es geht nicht um Ästhetik, perfekte Schritte
oder Leistung. Im Fokus steht die individuelle Improvisation und der authentische Selbstausdruck.
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Ganzheitliche Wirkung: Die Therapie hilft dabei, die Selbstwahrnehmung zu
stärken, Spannungen zu lösen und neue Handlungsmöglichkeiten im Alltag zu erproben.
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Anwendungsgebiete: DMT wird erfolgreich bei Depressionen, Angststörungen,
Essstörungen, aber auch bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson eingesetzt.
Poesietherapie
Poesietherapie ist eine Form der
Kreativtherapie, bei der
Sprache und Literatur gezielt zur Persönlichkeitsentwicklung sowie zur Heilung eingesetzt werden.
Die Methode umfasst zwei zentrale Ansätze:
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Rezeptive Poesietherapie (Bibliotherapie): Das Lesen und Besprechen
fertiger Texte (Gedichte, Erzählungen), um Resonanz zu eigenen Gefühlen zu finden.
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Aktive Poesietherapie: Das therapeutische Schreiben eigener Texte,
um Gedanken zu ordnen, Krisen zu bewältigen und emotionale Blockaden zu lösen.
Ziele und Wirkung:
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Selbsterkenntnis: Nutzung von Metaphern und Symbolen als Werkzeug zur
Reflexion.
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Ordnung schaffen: Überführung von unstrukturierten Belastungen in eine
gestaltete sprachliche Form („Vom Chaos zur Ordnung“).
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Ressourcenaktivierung: Entdeckung eigener Stärken durch schöpferisches Tun.